
Mobile Hundeschule
und
Verhaltensberatung
,,Soll sich der Hund in seinem Verhalten ändern, muss sich zunächst der Mensch verändern. "
(Dr. Erik Zimen)
Individuelles Training für Mensch und Hund
,,Soll sich der Hund in seinem Verhalten ändern, muss sich zunächst der Mensch verändern. " (Dr. Erik Zimen)

Die soziale Beziehung zwischen Mensch-und Hund ist so einzigartig, wie keine andere artübergreifende Beziehung. Menschen, Wölfe und Hunde sind hochsoziale Individuen, die ihren Status über soziale Beziehungen festlegen. Soziale Beziehungen können sehr unterschiedlich getönt sein, da Individuen grundsätzlich sowohl miteinander kooperieren als auch konkurrieren.
Diese Gemeinsamkeit von Hund und Mensch bildet die Grundlage unserer Vorgehensweise ab. Bevor das eigentliche Problemverhalten bearbeitet werden kann, muss zuerst über ein Erstgespräch die Beziehungsstruktur durchleuchtet werden.
Das Ergebnis dieser Anamnese wird mit dem Besitzer zusammen analysiert, um das Verhalten (Gewohnheiten) des Menschen zu seinen Gunsten zu verändern.
Der Hund bekommt über das veränderte Verhalten seines Menschen, die Möglichkeit diesen anders wahrzunehmen und sein Verhalten anzupassen. Hunde sind sehr unterschiedlich und unterscheiden sich sehr stark in ihren Persönlichkeiten, selbst innerhalb der gleichen Rasse. Aufgrund dieser unterschiedlichen Persönlichkeiten bei Hund und Mensch gibt es keine Standard Vorgehensweise im weiteren Trainingsverlauf. Der Aufbau des Trainings ist immer abhängig vom Hundetyp und der Persönlichkeit des Menschen.
Die Vorgehensweise
Die Basis für jegliche Erziehung oder Behandlung von problematischen Verhalten bildet immer die Mensch-Hund Beziehung. Über eine ausführliche Anamnese wird die Beziehungsstruktur zwischen Mensch-und Hund beleuchtet. Innerhalb der Anamnese wird ein gemeinsames Ziel vereinbart und ein darauf angepasster Trainingsplan erstellt.
Ein angepasster Trainingsplan, was bedeutet das?
Über die Informationserhebung durch die Anamnese kann das Verhalten des Menschen umgestellt werden. Erwartungshaltungen werden durch veränderte Abläufe und einem Menschen, der sich mehr abgrenzt abgebaut. Der Mensch trifft also mehr Entscheidungen für sich. In welchen Bereichen es sich besonders anbietet eigenen Entscheidungen zu treffen, entscheidet der jeweilige Hund. Das neue, souveräne Verhalten des Menschen schafft eine grundlegende Vertrauensbasis und sorgt dafür, dass der Hund den Menschen und dessen Entscheidungen ernst nimmt.
Die Anamnese liefert des Weiteren wertvolle Informationen über den Lernstand des Menschen und des Hundes, worauf der weitere Verlauf des Trainingsplans aufbaut. Bevor das eigentliche Problemverhalten bearbeitet werden kann, muss zuerst überprüft werden in welchen Bereichen der Hund noch zusätzlich Unterstützung benötig. Es ist wichtig kleinschrittig vorzugehen, damit der Hund überhaupt die Voraussetzungen erwerben kann das Problem zu bewältigen. Deshalb schauen wir immer genau auf Hund und Mensch, was kann der Hund leisten, was kann der Mensch leisten. Training muss immer fair gestaltet sein, d.h. Hund und auch Mensch müssen die notwendigen Fähigkeiten erlernt haben um das Problem gemeinsam zu lösen. Das Problemverhalten stört meist die Menschen, den Hunden macht ihr eigenes Verhalten in der Regel keinen Kummer. Fair bedeutet ebenfalls, das Verhalten und die Kommunikation des eigenen Hundes zu verstehen. Hierzu gehört auch der Fakt, dass Hunde auch mal Hund sein dürfen und nicht als Substitution menschlicher Bedürfnisse dienen.
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Sabrina Bemmelen
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